Die Reeperbahn ist wohl die bekannteste Straße Hamburgs, wenn nicht sogar Deutschlands. Doch der Kiez, das Vergnügungsviertel in St. Pauli, hat weit mehr zu bieten, als Peepshows, Sexshops oder die nur Männern zugängliche Herbertstraße. Zwar sieht man allabendlich ab 20 Uhr die Prostituierten in der Davidstraße stehen und das Thema Sex ist abends, wenn die Leuchtreklamen angeschaltet wurden, nicht zu übersehen.
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Jedoch sollte man etwas genauer und vor allem auch mal um die Ecken schauen und einen Blick in die Seitenstraßen der Reeperbahn wagen. Denn der Kiez ist für Hamburger allen Alters, besonders aber für die jüngeren Generationen ab 16 das Zentrum des Nachtlebens. Die Szene ist in den letzten zehn Jahren gewachsen und ist mittlerweile so vielfältig, dass jeder auf seine Kosten kommt. Es werden wohl alle Musikgeschmäcker abgedeckt, es gibt alle Arten von Clubs, Discos, Bars und Kneipen, sowie ein nicht zu verachtendes Kulturangebot. Auch der kleine oder große Hunger der Nachtschwärmer kann an jeder Ecke gestillt werden. Da es hier keine Sperrstunde gibt, kann man sich mühelos ganze Nächte um die Ohren schlagen und am nächsten Morgen über den Fischmarkt schlendern (nur Sonntags) oder in einem Café frühstücken. Natürlich ist am Wochenende am meisten los, aber auch wenn man mal unter der Woche losziehen will, braucht man sich nicht zu langweilen.
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Auf den nächsten Seiten habe ich ein paar Tipps für jeden Geschmack zusammengesammelt. Ich konnte natürlich nicht auf jede Location Rücksicht nehmen, da es diese hier wie Sand am Meer gibt. Dafür habe ich den Kiez in vier Teile, bzw. die vier wichtigsten Straßen und ihre Umgebungen aufgeteilt. Da gibt es als erstes den Spielbudenplatz und die Straßen südlich davon, als zweites den Hans-Albers-Platz und den Süd-Westen der Reeperbahn. Als drittes die Ecke um die Große Freiheit herum und als viertes der Hamburger Berg und die nord-östliche Seite der Reeperbahn. Aber seht selbst...
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