Der Hans-Albers-Platz ist im Sommer der größte Biergarten Hamburgs. Dann sind auf dem ganzen Platz Bänke aufgestellt, so dass man den ganzen Abend draußen verbringen kann. In der Mitte des Platzes steht eine Statue von Hans Albers und auch mehrere Kneipen hier tragen seinen Namen.
So z.B. das Albers-Eck, eine der wichtigsten Kiez-Institutionen. Dort herrscht eine sehr urige Atmosphäre, als Theke dient ein Schiffsbug und es wird tanzbare Musik aller Art gespielt. Nachts ab 3 Uhr steht jedoch alles im Zeichen des Schlagers. Ein weiterer Klassiker ist das La Paloma, auch ein Schlager-Laden, der einst vor allem von Zuhältern und Matrosen genutzt wurde, heute aber genauso harmlos wie die anderen Kiezkneipen ist.
Meiner Meinung nach ist es aber beinahe egal, in welche Kneipe man geht, überall läuft ähnliche Musik, das Bier ist recht günstig und es ist proppevoll. In diese Reihe passt z.B. auch noch das Frida B., das für seine ausgelassene Party-Stimmung bekannt ist und sehr jung und modern aufgemacht ist.
Etwas Abwechslung bietet da das Molly Malone, ein Irish Pub, wo man mit Glück sogar Live Musik lauschen kann.
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Ein paar Eingänge weiter liegt die Pizzeria Bella Italia, für Pistengänger der beste Pizzabäcker der Stadt. Auf jeden Fall ist sie im Preis-Leistungsverhältnis nicht zu schlagen und die Auswahl bietet alles, was das Herz begehrt. Um so karger ist die Einrichtung, aber darum geht es ja zum Glück nicht.
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Frisch gestärkt lohnt sich ein Abstecher in die Nachbarschaft, die Friedrichstraße und Gerhardtstraße, die mit Kneipen und Clubs nur so gepflastert sind. Ich möchte hier auf jeden Fall das Scandia, eine finnische Rock-Bar hervorheben, ebenfalls die Rote Laterne, ein ehemaliges Bordell mit Kickertisch und HipHop-Musik. Interessant ist, dass dieser Laden vor allem auch offen für Experimente wie Lese- oder Hörspielabende sowie Kunstausstellungen ist.
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Als letztes empfehle ich allen den Golden Pudel Klub. Er ist zwar ein paar Schritte weiter entfernt, als die bisherigen Clubs, aber es lohnt sich. Zum „Pudel“ kommt man, wenn man über die Bernhard-Nocht-Straße Richtung Hafen geht und sich dabei rechts hält. Man sollte schnell bemerken, was gemeint ist, denn die Menschenmassen auf der danebenliegenden Hafentreppe sind nicht zu übersehen. Hier kann man bequem sitzen und auf die Elbe schauen, sicher auch ein Grund für den Erfolg des Clubs. Man sollte aber auch mal hineingehen, da es dort immer die feinste Musik gibt. Ob HipHop, Reggae oder Electro, ob Live oder mit DJ, sicher ist, dass alles was hier läuft, sehr nah am Untergrund ist und deshalb natürlich als besonders cool und szenig einzustufen ist. Übrigens: Der Fischmarkt ist direkt vor der Tür!
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